Weihnachts- und Neujahrsgruß des 1. Bürgermeisters


.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, in dem wir gemeinsam wieder viel bewegt und wichtige Weichen für die Zukunft unserer Gemeinde gestellt haben. Bevor wir in die besinnliche Weihnachtszeit eintauchen, möchte ich mich bei Ihnen allen herzlich bedanken, für Ihre Unterstützung, Euer Engagement und das Vertrauen in unsere gemeinsame Arbeit.

Viel ist geschehen, die neue Containerschule wurde in bemerkenswert kurzer Zeit errichtet und bietet unseren Schülerinnen und Schülern eine verlässliche Übergangslösung. Der Kanal im Schulbereich wurde im Vorfeld umfassend saniert und auf öffentlichen Grund verlegt. Der Bau unserer neuen Grundschule hat offiziell begonnen – ein Meilenstein, auf den wir lange hingearbeitet haben. In der Leirergasse konnten wir eine komplette Sanierung umsetzen: Der Kanal und die dazugehörigen Hausanschlüsse, Wasserleitungen und Schieber wurden erneuert, ein zusätzliches Stromkabel (war der eigentlicher Auslöser der Maßnahme), sowie ein Leerrohr für den zukünftigen Glasfaserausbau wurden verbaut. In Bremenhof haben wir eine ehemalige Güllegrube gepachtet und zur Löschwasserentnahmestelle umgebaut, somit sind wir auch in diesem Ortsteil für den Notfall gut gerüstet. Ein Kernweg wurde zusammen mit dem Amt für ländliche Entwicklung gebaut. Zusammen mit der Jagdgenossenschaft wurden wieder einige Feldwege und Gräben instandgesetzt. Der Dorfbach ist im Bereich der Kläranlage ausgebaggert worden– eine Maßnahme, die sowohl das Ortsbild verbessert als auch den Hochwasserschutz innerhalb der Kläranlage stärkt. In der Kläranlage wurde eine Phosphatfällung eingebaut. Somit haben wir die Vorschiften des Wasserwirtschaftsamtes erfüllt und natürlich auch etwas Gutes für unsere Umwelt getan. Unsere Kapelle am Dorfplatz wurde durch den tatkräftigen Einsatz des Bauhofs saniert. Die kommunale Wärmeplanung hat begonnen – ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Energieversorgung. Für den Bauhof haben wir einen gebrauchten Stapler angeschafft, dieser erleichtert nun die täglichen Arbeiten der Mitarbeiter erheblich. Und nicht zuletzt haben wir, im Rahmen der Kleinprojekteförderung, neue Bierzeltgarnituren für unsere Vereine angeschafft – eine kleine, aber wertvolle Unterstützung für das vielfältige und lebendige Miteinander in unserer Gemeinde.

All diese Projekte zeigen, wie lebendig und zukunftsorientiert sich unsere Gemeinde entwickelt – dank Ihres Rückhalts und dank vieler engagierter Hände, die täglich mitanpacken.

Trotz der nicht einfacher werdenden finanziellen Situation der Kommunen, stehen für das kommende Jahr bzw. für die kommenden Jahre natürlich, neben dem Bau unserer Grundschule, noch weitere Maßnahmen an. Die Umsetzung unseres Dorfladens mit Begegnungscafe und öffentlichen Toiletten, Kanal-, Straßen- und Gehwegsanierungen, die Umsetzung der Wärmeplanung, der Umzug der Verwaltung in das Erdgeschoss des Rathauses, der Hochwasserschutz sowie die Erweiterung des Kindergartens, um hier nur Einige zu nennen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ihr seht die Aufgaben in unserer Kommune werden nicht weniger. Ich bin aber trotzdem guter Dinge, das wir die Herausforderungen, die uns die Zukunft bringt, auch zusammen meistern werden.

Ich möchte aber auch diese Gelegenheit nutzen, um mich bei allen zu bedanken die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für das Wohl unserer Gemeinde, unserer Vereine und unserer Gemeinschaft einsetzten. Vielen herzlichen Dank für ihr Engagement.

Allen Angestellten der Gemeinde sowie den Aushilfskräften, die an den verschiedensten Stellen unserer Gemeinde tätig sind, gilt ebenso mein Dank wie den Aktiven unserer Feuerwehr, die auch dieses Jahr wieder zahlreiche Einsätze hatten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

„Weihnachten ist ein Funke Licht – möge er auch im neuen Jahr weiter in uns brennen.“
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien von ganzem Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten Start in ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2026. Möge es uns allen Frieden, Zuversicht und viele schöne gemeinsame Momente bringen.

Ihr

Stefan Bußinger
Erster Bürgermeister

Gemeinde Mitteleschenbach

 


Mitteilungen



 


Informationsveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung

Was ist kommunale Wärmeplanung?

Entwickeln und Erstellen einer Strategie für die langfristige treibhausgasneutrale, möglichst fossilfreie, kostengünstige und sichere Wärmeversorgung für die Kommunen. Der kommunale Wärmeplan soll den aktuellen Sachstand der Wärmeversorgung sowie verschiedenste Perspektiven der zukünftigen Wärmeversorgung unter Betrachtung aller möglichen zur Verfügung stehenden Energieträgern und Technologien aufzeigen.

Hintergrund: In Deutschland wird bis zum Jahr 2045 (Bayern 2040) die Klimaneutralität angestrebt. Das rechtlich bindende Ziel der Klimaneutralität gilt auch für die Wärmeversorgung. Das heißt konkret, innerhalb der kommenden Jahre muss die Wärmeversorgung in jeder Kommune auf der Basis von erneuerbaren Energien und unvermeidbarer Abwärme erfolgen. 

Download Erhebungsbogen »

 

Wichtige Links

  1. Verbraucherservice Bayern – Energieberatung

Anbieterunabhängige Verbraucheraufklärung.

Sie planen Ihr Haus zu sanieren, um weniger Energiekosten zu bezahlen? Sie wollen die Heizung tauschen und dafür Förderung bekommen? Sie möchten erneuerbare Energien nutzen? Ihre Energieabrechnung kommt Ihnen zu hoch vor? In Ihrer Wohnung gibt es Probleme mit Feuchte und Schimmel?

Zu all diesen Fragen und vielen weiteren geben Ihnen unsere Energieberater*innen gerne qualifizierte Auskunft und individuelle Empfehlungen für Ihr Zuhause. Die anbieterunabhängige Beratung findet in ausgewählten VSB-Beratungsstellen, an einem unserer Stützpunkte oder - falls erforderlich - bei Ihnen zu Hause statt.

https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/energie/energieberatung

  1. C.A.R.M.E.N. e.V. – „unabhängiges Kompetenzzentrum u.a. für Energiethemen

Veranstaltungskalender:

https://www.carmen-ev.de/c-a-r-m-e-n-veranstaltungskalender/

Webinar Termine:

17.September 2025 „Dynamische Stromtarife“:

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-dynamische-stromtarife/

23.September 2025 „Hybride Heizsysteme fürs Eigenheim: Holz plus Wärmepumpe & Sonne”

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-hybride-heizsysteme-fuers-eigenheim-holz-waermepumpe-sonne/

24.September 2025 „Erdwärme – warm im Winter, kühl im Sommer”

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-erdwaerme-warm-im-winter-kuehl-im-sommer-2/ 

02.Oktober 2025 „Energiesparen im Alltag“

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-energiesparen/

08.Oktober 2025 „Wärmepumpe trifft Photovoltaik – Heizen mit Erneuerbaren Energien”

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-waermepumpe-trifft-photovoltaik-heizen-mit-erneuerbaren-energien-3/

21.Oktober 2025 „Energetische Gebäudemodernisierung – Gebäudehülle“

https://www.carmen-ev.de/events/c-a-r-m-e-n-webseminar-energetische-gebaeudemodernisierung-gebaeudehuelle/ 

22.Oktober 2025 „Energetische Gebäudemodernisierung – Heizen mit Holz und Wärmepumpe“

https://www.carmen-ev.de/events/heizen-mit-holz-und-warmepumpe/ 

23.Oktober 2025 „Energetische Gebäudemodernisierung – Split-Klimageräte, Infrarotheizungen und Co.”

https://www.carmen-ev.de/events/energetische-gebaudemodernisierung-splitklimagerate-infrarotheizungen-und-co/

  1. Energieatlas Bayern: 

Ein sehr hilfreiches Informationsportal mit interaktiven Karten zum Thema Energiewende. Egal Privatpersonen, Kommunen oder Unternehmen, alle finden auf dieser Seite Informationen, mit denen sie die Energiewende vor Ort vorantreiben können. Der Energie-Atlas Bayern wurde unter der Federführung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Energie und Technologie entwickelt.

www.energieatlas.bayern.de

 
 

 


Neuerungen seit 01. Mai 2025 - Digitales Lichtbild für Ausweisdokumente

Seit 01. Mai 2025 können ausschließlich nur noch digital vorliegende biometrische Lichtbilder für die Erstellung eines Personalausweises oder Reisepasses verwendet werden. Ein mitgebrachtes Passbild in Papierformat wird nicht mehr akzeptiert.

Das erforderliche digitale biometrische Lichtbild kann von einem zertifizierten Fotografen oder einer zertifizierten Drogeriemarktkette erstellt werden.

Diese Bilder werden seit dem 01.05.2025 über eine Cloud elektronisch bereitgestellt. Sie erhalten hierfür einen ausgedruckten QR-Code, den Sie bei der Beantragung Ihrer Ausweisdokumente vorlegen müssen.

Zusätzlich ist es auch weiterhin möglich, die Passbildaufnahme direkt vor Ort im Einwohnermeldeamt der VG Wolframs-Eschenbach durchzuführen (Gebühr 6,00 €).

 

Direktversand von hoheitlichen Dokumenten

Mit der Option Direktversand können Sie sich Ihr Ausweisdokument an der Wohnungstür persönlich übergeben lassen.

Der Direktversand-Service kostet 15,00 € zusätzlich zur Ausweisgebühr. Der alte Reisepass/Personalausweis wird bei der Beantragung des neuen Ausweisdokuments ungültig gemacht.

Für die Identifizierung gegenüber dem Postzustelldienst ist ein zweites gültiges Identitätsdokument (RP oder PA) erforderlich.

Ein Direktversandt ist möglich:

• Personalausweis ab dem 16. Lebensjahr

• Reisepass ab dem 18. Lebensjahr

Direktversand an eine Wunschadresse oder an einem Nebenwohnsitz ist nicht möglich.

Für nähere Information bzw. Fragen wenden Sie sich gerne an das Einwohnermeldeamt, Tel.: 09875 9755-23 oder 09875 9755-73.

 

Überprüfung

Personalausweis und Reisepass

Bald ist wieder Urlaubszeit! Deshalb werden alle Bürger und Bürgerinnen gebeten, ihren Personalausweis und/oder Reisepass, auf seine Gültigkeit hin zu überprüfen.

Wir weisen darauf hin, dass bei Auslandsreisen verschiedene Staaten eine Mindestgültigkeit des Ausweisdokuments von 6 Monaten nach Reiseende verlangen.

Der Reisepass/Personalausweis ist persönlich und rechtzeitig zu beantragen, da die Bearbeitungszeit für Personalausweise derzeit ca. 2 – 3 Wochen, bei Reisepässen ca. 8 – 10 Wochen betragen kann.

 
 


 

Hebesätze angepasst

In seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat die Hebesätze für die Grundsteuer angepasst. Zur Entscheidungsfindung hatte Kämmerer Stefan Beyerlein eine Liste mit den bisherigen Einnahmen vorbereitet. Leider sind diese Werte nicht einfach vergleichbar da aktuell noch von etwa 10% der Grundstückseigentümer keine Meldung vorliegt und laut Aussage des Finanzamtes davon auszugehen ist, das etwa 15% der veranlagten Grundstücke fehlerhaft sind. Weitere Schwierigkeiten bei dem Vergleich liegen darin dass die gemeindlichen Grundstücke in der neuen Darstellung mit aufgenommen wurden und landwirtschaftliche Anwesen zum Teil aus der Grundsteuer A entnommen wurden und der Grundsteuer B zugeteilt wurden. Trotz all dieser Unsicherheiten ist der Gemeinderat verpflichtet die Hebesätze für das kommende Jahr festzulegen. Nach langer Diskussion wurde der Hebesatz B von 340 auf 220 Prozentpunkte gesenkt und der Hebesatz A von 340 auf 420 Prozentpunkte angehoben. Dies führt nach aktueller Berechnung zu einer minimalen Erhöhung der Einnahmen, allerdings liegen wir damit mit beiden Hebesätzen unter dem Durchschnitt im Landkreis Ansbach. Auf Grund der herrschenden Unsicherheiten ist eine Nachberechnung am Ende des kommenden Jahres aber definitiv erforderlich. Die Auswirkungen auf den Einzelnen können natürlich höchst unterschiedlich sein da die Festlegung des Messbetrages hier ausschlaggebend ist. Diesen legt allerdings nicht die Gemeinde sondern das Finanzamt fest. Falls Sie der Meinung sind das dieser fehlerhaft ist wenden sie sich deshalb bitte an das Finanzamt in Ansbach. Bei grundsätzlichen Fragen dürfen sie sich natürlich gerne in der Verwaltung melden.



 


Anpassung der Abwassergebühren

Dem Gemeinderat wurde in der Augustsitzung die finanzielle Situation der Entwässerungseinrichtung vorgetragen. Diese weißt ein erhebliches Defizit, im noch laufenden Kalkulationszeitraum, auf. Um diesem Umstand entgegen zu wirken und den Fehlbetrag nicht unkontrolliert ansteigen zu lassen hat der Gemeinderat eine Erhöhung der Abwassergebühren um 0,50€/m² ab Januar 2025 beschlossen. Diese Maßnahme ist auch deshalb nötig da rechtlich die Entwässerungseinrichtungen einer Kommune kostendeckend betrieben werden müssen.


E-Carsharing


.

Schulumbau und Neubau

 

In der Oktobersitzung wurde dem Gemeinderat der aktuelle Stand der Planung zur Baumaßnahme, Modernisierung und nötigen Erweiterung der Grundschule, vorgestellt. Die Entwürfe wurden nach den Vorgaben des Raumprogramms der Regierung erstellt und sind mit dieser auch soweit abgesprochen worden. Eine Schwierigkeit stellt dabei die Integration der Vorgaben in das vorhandene Gebäude dar. Nach längeren Verhandlungen mit den verantwortlichen Stellen wurde einer Doppelnutzung der Räumlichkeiten, Schule und Ganztagesbetreuung, zugestimmt. Als nächstes wird eine detaillierte Kostenberechnung erstellt, diese wird für die Zuschussanträge benötigt. Da während der Bauzeit, voraussichtlich vom Sommer 2023 bis zum Frühjahr 2026, eine Benützung des Schulgebäudes nicht möglich ist wird für die Dauer der Bauarbeiten der Unterricht in speziellen und dafür geeigneten Containern stattfinden. Als geeigneter Standort hierfür wurde der Festplatz hinter der Mönchswaldhalle ausgewählt. Dieser bietet mehrere Vorteile. Zum einen ist die benötigte Infrastruktur, Strom, Wasser und Kanal vorhanden und zu anderen kann die Mönchswaldhalle mit genutzt werden. Wir hoffen dass die entsprechenden behördlichen Genehmigungen entsprechend erfolgen um zügig mit der Umsetzung beginnen zu können.

Entwurf Grundriss: