Bericht aus der Bürgerversammlung 2021

Am 10. Oktober 2021 fand die letzte Bürgerversammlung statt. Auf der Tagesordnung standen der Rückblick auf die Jahre 2019 und 2020 sowie ein Ausblick auf die anstehenden Projekte.

Das Jahr 2019 war von einigen Baumaßnahmen geprägt. Darunter war der Abschluss der Sanierung der Kläranlage, die Dachsanierung der Grundschule, die Asphaltierung der Kermgasse, die Erneuerung unserer Spielplätze sowie die Bordsteinsanierung im Baugebiet Berg I. Des Weiteren wurde auf unserer Grundschule eine zweite Photovoltaikanlage installiert. Im Kindergarten war es erforderlich eine weiter Krippengruppe aufzumachen. Gegen die Firma ZWT, die für die Sanierung der Kläranlage beauftragt war, wurde Klage hinsichtlich offener Kosten eingereicht. Der Rechtsstreit wurde mittlerweile beigelegt. Im Jahr 2019 wurde auch eine Leerstanderhebung durchgeführt. Bei dieser wurde festgestellt dass es ca. 40 unbebaute innerörtliche Flächen sowie knapp 20 leerstehende Anwesen im Gemeindegebiet gibt. Leider steht aber keines dieser Grundstücke bzw. Anwesen zum Verkauf. Die Planung zur Erschließung einer innerörtlichen Fläche im Kirchenweg sowie das Thema Kernwegenetz wurden begonnen. An unseren ehemaligen Ortspfarrer, Robert Muninger (von 1994-2013) der am 02.06.2019 verstarb wurde gedacht.

Der Beginn des Jahres 2020 verlief noch relativ normal. Auch von Seiten der Gemeinde. Im Regenüberlaufbecken an der Kläranlage wurden neue Strahlbelüfter installiert, die Erweiterung im Gewerbegebiet war im Gange und das ehemalige Böckleranwesen wurde gekauft. Am 15.März fanden Kommunalwahlen statt.

Ab den 16.03.2021 war auf einen Schlag dann alles anders. Im „Lockdown“ wurde das öffentliche Leben komplett heruntergefahren. Auch die Gemeinde war davon betroffen. Vor allem der Kindergarten- und Schulbetrieb stellte uns, aber natürlich auch alle betroffenen Eltern, vor noch nicht dagewesene Herausforderungen. Auch das gesamte Vereinsleben wurde zum Stillstand gebracht. Die Auswirkungen sind leider bis zum heutigen Tag spürbar.

Trotz allem konnte auch in diesem Jahr noch einiges umgesetzt werden. Darunter war der Dorfplatz mit Bushaltestelle in Gersbach und die Flutlichtanlage am Sportplatz, beides über das Amt für ländliche Entwicklung geförderte Kleinprojekte. Es wurde das Böckleranwesen abgebrochen, unsere Straßenbeleuchtung wurde auf LED umgestellt, in der Rathausstraße wurde eine Stützmauer angebracht, für die Schule wurde Tablets angeschafft um hier nur einige zu nennen. Leider wurde von der Sparkasse die Coronaphase genutzt um ihren Schalterbetrieb in Mitteleschenbach einzustellen, so dass nur noch ein Geld- bzw. ein Kontoauszugsautomat zur Verfügung steht. Für den Bauhof hat die Gemeinde ein gebrauchtes Fahrzeug angeschafft. Am ehemaligen Böckleranwesen ist es gelungen noch eine Fläche zu erwerben, so dass in diesem Bereich jetzt 5 Bauplätze entstehen können. Die Abwassergebühren wurden neu berechnet, dies wurde erforderlich da ja ein Viertel der Sanierungskosten der Kläranlage über Gebühren verrechnet werden. Im Bürgersaal wurde eine Splitterschutzfolie an den Fenstern angebracht, dies war nötig um diesen als Turnraum für den Kindergarten nutzen zu können. In der Kläranlage haben wir eine zweite Photovoltaikanlage installiert. Der erzeugte Strom dient auch hier überwiegend dem Eigenverbrauch. Unsere Gemeindearbeiter haben die Wegkappelle Richtung Selgenstadt saniert. Der Besitzer der Gersbacher-Mühle legte die Planungen für eine Renovierung um Umnutzung vor. Die Steuern, Grundsteuer B und Gewerbesteuer, angepasst. Es wurden weitere Tabletts für die Schule und auch für den Gemeinderat angeschafft. Zu guter Letzt wurde 2020 noch ein neuer Traktor für den Bauhof angeschafft. Dies wurde notwendig da der alte in die Jahre gekommen war und die Reparaturen in keinem wirtschaftlichen Verhältnis mehr standen.